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DLRG Diepholz

Eisrettungsübung auf dem Dümmer

Veröffentlicht: 22.02.2026
Autor: DLRG Diepholz

Die DLRG Diepholz gemeinsam mit der DRK Wasserwacht und der Ortsfeuerwehr auf dem Eis

Winterwetter, mehrere Zentimeter Schnee und Temperaturen unter 0 Grad Celsius. Das bedeutet für viele: Raus in die Kälte! Oft geht es auch an den Dümmer See.

Vor kurzem konnte man hier eine Übung der besonderen Art bestaunen.

Die DRK Wasserwacht Wagenfeld und Lemförde, die DLRG Diepholz, die Ortsfeuerwehr Hüde-Marl sowie die Drohnengruppe Süd kamen hier zu einer gemeinsamen Eisrettungsübung zusammen. Aufgrund der anhaltend kalten Temperaturen war der Dümmer erstmals seit längerer Zeit wieder an ein paar Stellen zugefroren und bot damit die seltene Möglichkeit, unter realistischen Bedingungen zu trainieren: Wie nähert man sich einer verunfallten Person im Eis? Welche Hilfsmittel kann man gezielt einsetzen? Für viele der Ehrenamtlichen konnten diese Fragen nur in der Theorie beantwortet werden. Umso wertvoller, die Abläufe nun praxisnah erproben zu können und Erfahrungen zu sammeln.

 

Dank der professionellen Ausrüstung der Wasserwacht konnten unterschiedliche Rettungsszenarien dargestellt werden, bei denen verunfallte Personen direkt aus dem eingebrochenen Eis gerettet werden mussten. Unterstützt wurden sie zusätzlich durch den Einsatz von Drohnen mit Wärmebildfunktion.

 

„Im Ernstfall hat man hier nur wenig Zeit!“, berichtet Sven Piontek, Bereitschaftsleiter des DRK Lemförde. „Im eiskalten Wasser kühlt ein Körper sehr schnell aus. Nicht freigegebene Eisflächen sollten daher nie betreten werden!“

Philip Kluge, Leiter Einsatz bei der DLRG Diepholz fügte noch hinzu: „Wenn man als Person auf so eine Notfall-Situation zukommt, sollte zuerst immer die 112 gewählt werden. Denn bei einem Rettungsversuch kann man selbst ebenfalls schnell einbrechen!“

 

Der Schwerpunkt der gemeinsamen Übung lag vor allem auf der organisationsübergreifenden Zusammenarbeit und der Abstimmung der Einsatzabläufe. Denn diese Übung verdeutlichte, wie wichtig ein reibungsloses Zusammenspiel aller Beteiligten für den Ernstfall sind.

 

Nach 2 Stunden voller Engagement waren sich alle Ehrenamtlichen einig: Diese  Eisrettungsübung war ein voller Erfolg !

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